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total alt. (: verrückt. mag Kirschen & Erdbeeren. troimt meist ihr Leben. sucht noch nach ihrem Deckel zu ihrem Topf. liebt es bei Regen spazieren zu gehen. und hat seit 5 Monaten ihr Lippenpiercing. <3
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Fickt mich!"
Die große Tragik des Lebens liegt nicht darin, dass die Menschen sterben, sondern darin, dass sie aufhören zu lieben


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A Fine Frenzy - Almost Lover
Kalt. Mit Sonne. Irgendwie schön.
etwas durcheinander. verwirrt. bin ich da?
Ja. Aber nur für bestimmte Menschen <3
Ich denk an dich

Neu?!;
Wenn uns vor etwas in der Welt grauen muss, so davor: dass es etwas gibt wie Konversation; Worte, die alles Wirkliche verflachen und im Gespräch beruhigen.
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Ein kleiner Auszug meines Buches... die letzten Zeilen müssen noch geschrieben werden



Was wäre wenn ich mir nun wünschen würde, dass irgendwo jemand auf mich wartet? Was würde passieren? Die Welt ist so groß. Vielleicht wartet ja jemand, am andere Ende von der Welt auf mich. Und was ist, wenn ich diese Person nie finden werde? Dann bleib ich für ewig allein? Die Einsamkeit überkommt einen so schnell, man kann nicht davon laufen, sie holt einen immer ein. Ich renne erst gar nicht los, ich warte regelrecht auf sie. Ob das wohl falsch ist? Erfahrungen. Kleine und schöne. Große und schlechte. In unserem Haus war alles still, ich blieb stehen und lauschte der Stille. Der Regen prasselt auf die Fenster herunter. Mein Herz füllt sich mit Tränen, am liebsten würde ich es heraus reißen. So, dass es aufhört zu schlafen. Wie konntest du mir das antun? Matthias sag es mir? Wie um alles in der Welt, konntest du einfach gehen? Hast du einen kurzen Moment an mich gedacht? Wie viel Schmerzen es mir bereitet? Es kamen keine Tränen. Ich wollte nicht weinen. Ich will dich zurück. Zurück in mein Leben. Noch einmal glücklich mit dir sein. Ich setze mich auf die kalten Bodenplatten unseres Flurs. Ich starret aus dem Fenster, dass ungefähr zwölf Schritte von mir entfernt ist. Wie sehr ich den Regen liebte. Er hatte so etwas beruhigendes für mich. Ich saß da, aber wollte nur rennen. Ich wollte, dass mir die Luft weg bleibt. Und ich es spüre, wie ich nach Luft schreie, wie verzweifelt ich nach ihr ringe. Gibt es einen guten Grund dafür, dass Menschen sterben müssen? Nur das wir erfahren, was es heißt um jemanden zu trauern. Was passiert, wenn man diese Wörter, „trauern“ und „tot“ aus dem Wörterbuch heraus streichen würde. Und dann? Was dann? Wenn man so etwas schreckliches einfach nicht erfahren muss. Ist es nur, dass wir spüren und mitbekommen wie stark wir sind? Das wir bemerken, was wir alles überstehen können? Ich will nicht stark sein und ich will es auch nicht spüren. Dieses Gefühl ist schrecklich traurig. Und man wird ein neuer Mensch, man weiß, wer in solchen Situationen für einen da ist, und wer nicht. Es hat aufgehört zu regnen. Ich zog meine Schuhe und meine Socken aus. Ging mit meinen nackten Füßen über den kalten Plattenboden zu der Balkontür. Ich spürte, die noch viel kälteren Steinplatten von der Terasse. Kurz zögerte ich, doch dann spürte ich das nasse Gras unter meine Füßen, die kalte Erde. Und für einen kurzen Augenblick fühle ich mich frei. Ob das alles wirklich einen Sinn macht? Wieso ich den Regen so sehr liebe und Julian schon rumschreit, wenn er einen Tropfen abbekommt. Wieso Jan so sehr gegen das rauchen ist, und Julian und ich beide rauchen? Wieso Silke immer so aufgedreht ist und Franzi immer so locker cool? Macht das alles einen Sinn? Macht es einen Sinn, das alles so kompliziert werden kann? Macht es einen Sinn, dass ich überhaupt nach einem Sinn frage? Vielleicht steckt nichts dahinter, weder einen Grund noch einen Sinn. Wieso frage ich nach einem Gott? Wieso denk ich über Frieden und Krieg nach? Was für einen Sinn macht es, dass es auf der Welt Mörder, Kinderschänder, Menschen die andere quälen und ihnen das Leben zur Hölle machen, gibt? Was für einen Sinn macht es, wenn ich mir darüber Gedanken mache? Meine nackten Füße streichen über das nasse Gras. Am liebsten würde ich mich nun fallen lassen. Auf dem Boden fallen lassen und den Schmerz nicht spüren. Ich will träumen.
Jetzt.
Sofort.
18.11.07 12:51
 


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